Schriftsteller Max Walter Schulz
Aus Anlass seines 105. Geburtstages wird die Künstlerspur für den Schriftsteller Max Walter Schulz eine Plakette an seinem langjährigen Wohnhaus in der Trufanowstraße 18 enthüllen.
Dr. Helmuth Markov ehrt Max Walter Schulz mit einem Vortrag. Elli Neuhaus liest aus Schulz` Roman „Wir sind nicht Staub im Wind“ und der Lyriker Peter Gosse verfasst eine Reflexion über seinen Kollegen.
Künstlerspur Leipzig und Rosas Salon laden dazu am 20.08. 2026 um 15 Uhr zum Haus Trufanowstraße 18 ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Dagmar Winklhofer-Bülow,
Künstlerspur
Dr. Helmuth Markov,
Künstlerspur
Prof. Dr. Manfred Neuhaus
Rosas Salon
Nachlese zur Veranstanlung:
Am 20.8.2026 enthüllte die Künstlerspur Leipzig zusammen mit Rosas Salon am ehemaligen Wohnhaus von Max Walter Schulz in der Trufanowstraße 18 eine Erinnerungsplakette für den Schriftsteller. Damit wurde die mit Gerhard W.Menzel, Werner Heiduczek, Helmut Richter und Trude Richter begonnene Tradition, verdienstvolle Leipziger Künstlerinnen und Künstler durch Tafeln an ihren Wohnstätten im Stadtbild präsent zu machen, weitergeführt. Bald sollen noch Plaketten für Werner Bräunig, Gerhard Kurt Müller, Max Schwimmer und Arno Rink folgen.
Dr. Helmuth Markov umriss die Lebensstationen und Tätigkeiten von Max Walter Schulz und verlas die wunderbare Würdigung, die Peter Gosse zu diesem Anlass verfasste. Michael Faber trug den Prolog und Epilog aus „Der Soldat und die Frau“ vor. Reinhardt O. Hahn erzählte, wie Max Walter Schulz auf ihn als Student des Johannes R. Becher Instituts ganz persönlich einwirkte.
Die zahlreichen Veranstaltungsbesucher konnten nachempfinden, dass die selbst formulierten Maxime dieses großartigen Schriftstellers, „Mich interessiert die Möglichkeit des Menschseins mitten im Hass“ und „Der Mensch ist dem Schicksal nicht machtlos unterworfen“ sein Leben und Schaffen bestimmten. Sie sind heute nicht weniger bedeutsam.


